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Gefühle und Erinnerungen…
Das ganze Bild rief mehr als jede andere Gebirgslandschaft die phantastische Landschaft eines großen Maler ins Gedächtnis zurück
Solcherart waren die Gefühle, die …der plötzliche Blick auf den Molvenosee…in der Dichterseele von Douglas W. Freshfield hervorgerufen hatte: 1875 begab sich der englische Dichter auf einem von kräftigen Ochsen gezogenen, klapprigen Karren in die Trentiner Berge. Nachdem er mühsam die Straße zurückgelegt hatte, die zur Ortschaft Moline …und noch höher bis zum Nembia-Plateau… hinaufsteigt, tauchte vor seinen Augen
plötzlich die einmalige Landschaft einer weiten, hellblauen, klaren Wasserfläche auf, zu der die Brentadolomiten-Gruppe mit ihren hohen Gipfeln, die sich vom Blau des Gebirgshimmels abzeichneten, einen unvergleichlichen Kontrast bildeten
Sanft hingekauert an den Ufern des Sees und an den Hängen der Berge führte die Ortschaft Molveno seit Jahrhunderten ihr Dasein. Mehr als ein Jahrhundert ist seit jener Zeit vergangen, die Besucher haben sich geändert, der Geschmack, die Tendenzen und die Motivierungen. Doch trotz der Veränderungen gibt es nur wenige Besucher, welche die bekannte Definition von Antonio Fogazzaro bezüglich des Molvenosees nicht teilen:
"kostbare Perle in noch kostbarerem Schrein”.








