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Kunst und Geschichte
Sehenswürdigkeiten in Molveno
San Vigilio Kirche
Die San Vigilio Kirche ist im 13. Jahrhundert errichtet und vor kurzem restauriert worden. Auf der Vorderfront hebt sich das romanische Portal ab mit einer Reihe von Fresken im oberen Teil. Das Innere ist dadurch gekennzeichnet, dass sowohl romanische Elemente (aus dem 13. Jahrhundert) wie auch darauf folgende gotische aus dem Jahre 1536 nebeneinander bestehen. Von Bedeutung ist der reich bemalte Altarraum, und auf der Nordseite (bei Eintritt in die Kirche links) ein Gemälde des „letzten Abendmahls“. Auf der gegenüberliegenden Seite befinden sich Fresken von Sankt Rocco, Sankt Antonius mit dem Engel, den drei Heiligen.
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Venezianisches Sägewerk
Das Sägewerk wurde um das Jahr 1500 unter Anleitung des Pfarrers Don Taialacqua in Gemeinschaftsarbeit der Dorfbewohner gebaut, mit dem Ziel, bessere Lebensbedingungen für die Dorfgemeinschaft zu schaffen. Das rechteckige Gebäude ist in zwei Etagen angelegt. In der oberen Etage, die dem Sägen dient, befinden sich der Transportschlitten und die Spannsäge. In der unteren Etage sind die Übersetzungen und das Sammellager für das Sägemehl. Die Säge wird mit Wasserkraft angetrieben. Es wurden Bretter von unterschiedlicher Dicke (6-10 mm) hergestellt, die so genannten „Molvene“, die in die Poebene geschickt als Verpackungsmaterial benutzt wurden.
Fortini di Napoleone
So werden fälschlicherweise die Befestigungsanlagen genannt, die das österreichische Militär als Schutz gegen das Vorrücken der napoleonischen Truppen am Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet hat. Sie befinden sich auf dem „Doss del Corno“ in beherrschender Lage über dem Molvenosee. Selben Ursprungs sind die Schützengräben in der Nähe der „Strada della Marsch“ (auf dem Weg Nr. 644 zum Sankt Giovanni Pass)
Kapitell der 3 Heiligen
Erinnernswert ist das Kapitell der 3 Heiligen (Caputel) und das Kapitell des Ankt Antonius, das von der Familie Donini Ende des 19. Jahrhunderts errichtet worden ist als Danksagung, dass das Sägewerk bei einem verheerenden Bergrutsch verschont wurde.
Morimühle
Dem Verlauf des Baches Massò flussaufwärts folgend, biegt man in der Nähe des Kapitells von Sankt Antonio rechts ab, und kann zwischen Flussschnellen und kleinen Wasserfällen die Reste der Morimühle besichtigen.
Palazzo Saracini
Der Palazzo Saracini ist ein aus dem 17. Jahrhundert stammendes Gebäude mit einer gewissen historischen Bedeutung. Es war die Residenz der gleichnamigen Grafen und ist heute Sitz der Pfarrgemeinde Molveno.















