Hotel Molveno - hotel in Trentino / Natur / Naturpark / Adamello Presanella Taeler
Adamello Presanella Taeler
Das ganze Gebiet des Adamello-Brenta-Naturparks ist in seinen zwei Bereichen von tiefen Einschneidungen durchzogen, die von einer dichten Vegetation und ungestümen Wasserläufen charakterisiert sind. Die Täler des Parks waren für ihre Bewohner stets ein begünstigter Zugangsweg, den sie im Laufe der Jahrhunderte zu effizienten Kommunikationswegen ausgebaut und bewahrt haben, trotz atmosphärischer Unannehmlichkeiten. Die größte Ressource des Parks, abgesehen von der Umweltrelevanz natürlich, sind nicht die Weidegebiete und vielleicht auch nicht die Forst- und Wasserkraftaktivität, sondern die große touristische Anziehungskraft, welche diese Ökosystem ausübt. Gewiss, wenn man bestimmte Grenzen der Anthropizzazion überschreitet, riskiert man, das diese Ressource die größte Gefahr für das Überleben der Gebirgsumwelt wird. .
DIE TÄLER DER ADAMELLO-PRESANELLA-GRUPPE – TRENTINER GEBIET
Von Süden ausgehend stößt man auf:
VAL DAONE UND VAL DI FUMO
Zunächst fährt man ins Val Daone: auf der Staatsstraße 237 in Richtung Storo bis nach Lardaro, wo man nach rechts Richtung Praso – Daone biegt. Eine Asphaltstraße führt circa 17 km durch das Val Daone bis zum Malga Boazzo See und dem Stausee Malga Bissina (etwa 1800 m). Das Val di Fumo erstreckt sich über weitere sieben km vom See: es ist im Nordosten von den Gipfeln der Caré-Alto-Untergruppe (Corno di Cavento, Crozzon di Lares, Cima Valbona, usw.) umgeben und im Westen von der Gipfelkette, welche die Grenze zur Lombardei bildet (Monte Fumo, Cima Buciaga,..).
VAL DI BREGUZZO
Folgt man von Tione der Staatstraße Caffaro, Nr.237 Richtung Süden, gelangt man nach Breguzzo: hier biegt man nach rechts und kommt zur Pont Arnò Hütte (1102 m) und Malga Stablei. Das Tal ist vom Bach Arnò benetzt, der im oberen Teil zwei Arme aufweist: Arnò und Roldone. Das ausgedehnteste Seitental des Val Breguzzo ist das Val d'Arnò. Von der Malga Stablei gelangt man auf einem Saumweg zur Malga Trivena (1630 m): im oberen Teil heißt das Tal Trivena. Das ganze Tal war im Ersten Weltkrieg Schauplatz wichtiger Kriegshandlungen.
VAL SAN VALENTINO
Von Javrè oder von Vigo Rendena schlägt man eine Straße ein, die bis Vauclo befahrbar ist, kommt überVAL DI BORZAGO
In der Nähe von Spiazzo Rendena verlässt man die Staatsstraße 239 und folgt den Hinweisen zum Val Borzago nach Westen bis zum Parkplatz von Pian della Sega, circa 7 km, wo der Weg zur Caré Alto Hütte (2450 m) beginnt. Das Tal ist vom Rio Bedù di Pelugo benetzt. .
VAL DI GENOVA
Es ist vielleicht das bekannteste Tal des westlichen Parkgebiets. In der Nähe der Brücke in Carisolo biegt man von der Staatsstraße 239 nach Westen und schlägt die Landstraße des Val Genova ein. Das vom Bach Sarca durchflossene Tal ist wegen seiner zahlreichen Wasserfälle bekannt: darunter Nardis, Casol (er kommt vom Val Siniciaga), Lares und Folgorida. Auch der Fluss Sarca weist einige beeindruckende Fälle auf: Casina Muta, Stablei, Pedruc und Mandron. Der Gletscher des Adamello-Mandron schließt das Tal: die Ausdehnung über 18 km² macht diesen Gletscher zum größten Alpengletscher Italiens.
VAL NAMBRONE
Zwischen Pinzolo und Madonna di Campiglio schlägt man in der Nähe einer Kehre der Staatsstraße des Val Rendena die Straße des Val Nambrone ein und kommt gelangt zur Cornisello Hütte (2120 m). Die wichtigsten Seitentäler sind das Val D'Amola mit der Segantini Hütte und das Val Cornisello. Im oberen Teil gibt es einige Gletscherseen, wie den Lago di Vedretta, Lago di Bon und Scarpacò.Die wichtigsten Täler der Brentagruppe sind in dem ihnen gewidmeten Kapitel “Dolomiti di Brenta beschrieben und illustriert















