Hotel Molveno - hotel in Trentino / Sport und Relax / Trecking
Trecking
Zahlreiche Wege und Klettersteige (der berühmteste ist der Bocchetteweg), führen die Wanderer vorbei an verschiedenen Hütten von einem Tal ins andere. Es gibt zahlreiche Durchquerungsmöglichkeiten der Brentagruppe von Molveno nach Madonna di Campiglio oder andersherum (wesentlich weniger anstrengend in dieser Richtung aufgrund des geringeren Höhenunterschiedes im Anstieg). Alle Touren setzen eine gute körperliche Kondition und ein
entsprechendes Training voraus und dauern etwa 7 Stunden oder mehr.
Molveno Madonna di Campiglio entlang des Massoditals und des Brentatals.
Eine klassische Querung durch die Brentagruppe die sich entlang der Täler Val di Brenta, Val Massodi und Val delle
Seghe entwickelt. Der Weg empfiehlt sich in entgegengesetzter Richtung denjenigen, die schon in der Höhe vom Groste-Pass über die Tucketthütte und die Brenteihütte starten wollen. Man startet in Molveno in der Kehre der Hauptstraße und verfolgt den Weg Nr. 319 bis zur Hütte Rifugio Croz Altissimo (diese Hütte ist auch von der
Hochebene Pradel erreichbar, auf die man mit der Seilbahn fahren kann). Von der Crozhütte in 30 Minuten weiter bis zur Selvatahütte (1630 m).
Eine Alternative um von Molveno zu dieser schönen Hütte zu gelangen bildet der Weg 332 (oder der Doniniweg, der von der kleinen Brücke oberhalb der Bar Ciclamino startet), die beide über die Hütte Malga Andalo (1351 m) führen. Von der Selvata verfolgt man den Weg 319 weiter
und vorbei an zwei Quellen, kommt man nach 50 Minuten zu der ehemaligen Hütte Massodì (1985 m). Über Wiesen, zwischen Rhododendron und den letzten Latschenkiefern erreicht man die Mulde Laghet: hier ist die Schönheit des Panoramas mit der Sfulminigruppe, dem Campanil Bass, und der Brenta Alta beinahe Schwindel
erregend. Die Stille wird manchmal vom typischen Surren des Materiallifts der Pedrottihütte unterbrochen die sich klar gegen die Felsen abhebt, so nah und gleichzeitig so fern. In ca. 4 bis 4 ½ Stunden erreicht man die Pedrottihütte (2491 m). Die Brentascharte, die mit 2552 m der höchste Punkt der Querung ist, hinter sich lassend
beginnt der Abstieg entlang eines Firnfeldes, während man den Beginn des Bocchetteweges rechts liegen lässt. Weiter auf dem Weg 318 erreicht man in weniger als einer halben Stunde die Hütte Alberto und Maria an den Brentei (herrliche Sicht auf die Cima Tosa und den Crozzon di Brenta). Von hier aus abwärts entlang des
Brentatals, durch den Boganitunnel bis zur Hütte Casinei (1825 m, 1 Stunde 15 Minuten), weiter auf dem Weg 317 zur Vallesinellahütte (1513 m – 50 Minuten) und letztendlich über die Straße bis nach Madonna di Campiglio (ca. 4 km)
Molveno Madonna di Campiglio über die Tuckettscharte.
Man verfolgt die vorhergehende Tour bis zur Hütte Croz Altissimo (1430 m), hier wählt man den Weg 322 und steigt entlang des Tals Val Perse bis zum Zusammentreffen mit dem Weg 303 auf. Weiter bis zur Tuckettscharte (2648 m). Über das Tuckettfirnfeld hinab erreicht man in ca. 50 Minuten die Hütte. Von der Hütte Tuckett und Sella schlägt man den Weg 317 ein und
erreicht in weniger als 2 Stunden die Vallesinellahütte, und von dort aus Madonna di Campiglio. Als Alternative kann man von der Tucketthütte über den Weg 316 zur Stoppanihütte am Grostè gehen (1Stunde 15 Minuten) und von dort mit der Seilbahn bis zum Pass Campo Carlo Magno herunter fahren.
Eine Variante mit herrlicher Aussicht aber im alpinistischen Sinne anspruchsvoller besteht im Anstieg durch das
Massodital und weiter über den Orsiweg (zum Teil ausgesetzter und mit Drahtseilen gesicherter Weg). Weiter über den Weg 340 oder 319 je nachdem ob man vom Pradel oder von Molveno aus startet bis zur Selvatahütte. Dem Weg 319 folgend bis in die Mulde des Laghet. Von hier steigt man den oberen Teil des Massoditals bis zur Abzweigung des Wegs 303 an, der „Sentiero della sega Alta“ genannt wird und Osvaldo Orsi gewidmet ist. Der Weg schreitet parallel zu dem bekannteren Bocchetteweg fort, und umzüngelt dabei die majestätischen Wände der zentralen Gipfel der Brentadolomiten. Er enthält ein Stück Klettersteig und einige ausgesetzte Stellen ohne übermäßige Schwierigkeiten. Nachdem man die aussichtsreiche Scharte der Sfulmini erreicht, geht der Weg
weiter über die Castellaz- oder
Armischarte. Sich an der Massodinase emporziehend und über die Sega Alta entlang des oberen Persetals bis zur Abzweigung des Wegs 322. Von hier aus weiter auf der Route, die vom Persetal aufsteigt.
Von Molveno zum Grostèpass über den Clamerpass, die Sporaalm und den Gaiardapass
Man startet an der Bergstation die von Molveno auf die Hochebene Pradel führt ( täglich geöffnet von der letzten Maiwoche bis Ende September; genaue Öffnungszeiten erhält man unter den Telefonnummern 00390461-586981
und -586924). Ein alternativer Anstiegsweg zur Hütte Rifugio Croz (1430 m) ist das Seghetal mit Beginn an der Abzweigung der Via Dolomiti Wegweiser 322 (von Molveno zur Croz Altissimo Hütte in ca.1 ½ Stunden).
Vom Pradel aus verfolgt man den Weg 340 bis zur Croz Altissimo Hütte (einige ausgesetzte Stellen die durch Drahtseilgeländer geschützt sind). Die Route durchquert die Westwand des Croz Altissimo und bietet eine herrliche Aussicht auf die Sfulmini und die Gipfel rund um das Persetal. Wenn man die Hütte erreicht hat steigt man entlang des alten Flussbettes auf
dem Weg 322 an. Nach etwa 30 Minuten erreicht man die Abzweigung des Wegs 344 der zum Clamerpass führt (2164 m, 1 ½ Stunden von der Abzweigung des 322). Diesen Pass kann man
an dem enormen Felsbrocken erkennen, der auf einer schmalen Basis in labilem
Gleichgewicht zu stehen scheint. Vom Clamerpass , Richtung Westen hat man eine großartige Sicht auf die zentrale Kette der Brentadolomiten, mit Sicherheit eines der beeindruckendsten Panoramas des Trentinos. Diejenigen, die auf die Durchquerung verzichten und nach Molveno zurückkehren wollen haben hier eine interessante Alternative: in etwa 3 ½ Stunden kann man Pradel (Seilbahnstation) erreichen, über den Weg „344 bis“, der vom Clamer über die Hänge der Cima
Lasteri ansteigt, und dann am Gipfel des Croz Altissimo (2339 m) vorbei nach Molveno oder Andalo über die Wiesenhänge der Teilgruppe Altissimo-Gallino absteigt, bis zur La Montanara-Hütte und wenig weiter zum Pradel. Die beschrieben Querung führt dagegen über die Sporaalm (1851 m – in 45 Minuten vom Clamer). Hier geht man weiter nach links schwenkend Richtung
Norden über den Weg 301 in Richtung des Gaiardapasses (2242 m). Man erreicht den Pass nachdem man die letzten Geröllfelder der beeindruckenden Flanke des Croz di Fibbion überwunden hat. Die Gabelung des Wegs 371 zur Flavonaalm hinter sich lassend windet sich der Weg zwischen Mular Alto und Mular Basso bis auf 2206 Metern Höhe zum Weg 314, der aus dem Persetal und der Vallazzascharte aufsteigt und eine Möglichkeit zur Rückkehr nach Molveno über die Crozhütte bietet: (Abzweigung 314 – 301 bis zur Crozhütte 3 Stunden 15 Minuten). Wenn man hingegen den Weg 301
verfolgt, überwindet man bald die Crosette und steigt über die Stufen des Grostépasses hinauf, von wo man Madonna di Campiglio entweder mit der Seilbahn (letzte Talfahrt um 17 Uhr, geöffnet im Juli und August und einige Tage im Juni und September) oder zu Fuß über die Grafferhütte.
Andalo (Molveno) - Tovelsee ( oder entgegengesetzt)
Die Route starte vom Hof Pegorar in Andalo (Wegweiser 301). Zunächst steigt man die Hänge des Monte Dagnola hinauf. Nach einer Weile biegt man nach Osten und verfolgt den langen Bergrücken bis auf die Sega Grande und die Fontana Fredda, in deren Nähe auch der Weg 302,
der vom Sporeggio aufsteigt, ankommt. Fortschreitend erreicht man die Ebene der ehemaligen Alm Cavedago (1848
m, 2 ½ Stunden von Andalo). Nach Osten (Weg 338) in Richtung des Cavaitals lässt man den Montozsattel hinter sich und erreicht die Scuratal Scharte (2376 m).
Das Tal hinab lässt man die letzten Latschenkiefern links liegen und schlägt einen flachen Weg (Nr. 330) ein, der zur Flavonaalm führt: weiter auf dem Weg 369 bis zur Brücke über den Tresenicabach. Hier biegt man nach rechts und folgt dem Ziehweg (314) bis zum Tovelsee.
Als Alternative kann man am Ende des Scuratals nach rechts zu der Wiese Pra dell’Asen
bis zur Alm Termoncello ansteigen. Über den Weg 339 erreicht man den Tovelsee (Etwa 8 Stunden). Die
Cavedagoalm (Kreuzung der Wege 301 und 338) erreicht man auch von Molveno-Pradel über die Wege 352 und 353 bis zum Dagnolapass und von dort abwärts bis zur ehemaligen Cavedagoalm: dann weiter wie von Andalo aus.
Von Molveno nach San Lorenzo in Banale durch das Cedatal und das Ambieztal.
Die Tour beginnt in Molveno, Ortsbereich Marocchi (in der Nähe des Eingangs zum Campingplatz). Der erste Teil verläuft auf dem Weg 332 der zur Malga Andalo führt. Schon nach
kurzer Zeit stößt man auf eine Weggabelung: nach links abbiegen bis der Weg auf die Forststraße trifft, die zur Malga
Andalo hinaufführt. Man verfolgt diese Straße bis der Weg 326 nach Norden abbiegt, entlang des Ceda-Segels und des Cedatals und steigt bis zu den Resten der Malga Ceda Bassa (1434 m) an, von der aus man auf Wegspuren die Hütte Malga Andalo erreichen kann. Im weiteren Verlauf des Weges 326 erreicht man die Ruinen der ehemaligen Alm Ceda Alta (1888 m). Auf der rechten Seite liegen die felsigen Abhänge der Cima Sparaveri und die des Monte Cresole, auf der linken die Ausläufer des Monte Dion und des Dos di Dalum
zwischen denen sich das einsame, durch die Rossati geschlossene Tal von San Lorenzo hinaufzieht. Weiter über grasbewachsene Hänge bis zum Cedapass (2223 m), der die tiefe Mulde der Pozza Tramontana begrenzt, und von dort bis zur Abzweigung des Weg 320. Hier nach links (Westen) abbiegen und diesen letzten Wegabschnitt bis zur Forcolotta di Noghera (2415 m) und
weiter zur Hütte Silvio Agostini verfolgen (circa 6 Stunden von Molveno). Hier beginnt der lange Abstieg durch das
schöne Ambieztal, das zwischen der gleichnamigen Spitze und dem Massiv der Tosa eingeschlossen ist. In etwa einer Stunde kommt man zur „Mughera“ und in
einer weiteren Viertelstunde zur Hütte Al Cacciatore ( Wegweiser 325). Noch zwei Stunden und die Tour findet ihren Ausklang in Baesa und am Imbiss Ristoro Dolomiti. Über 2 km Fahrstraße bis nach San Lorenzo (gesamte Tour circa 9 ½ bis 10 Stunden).
Alternative um Energie (und Gehzeit) zu sparen: man macht die Tour in entgegengesetzter Richtung und erreicht die Cacciatorihütte San Lorenzo (1848 m) mit dem Jeep-Service (Bosetti Tel: 333-3198204 oder Margonari 333-5909327). Von Molveno nach San Lorenzo gibt es eine Autobusverbindung ( siehe Haltestelle Nembia, von San Lorenzo fährt man ca. 10 Minuten früher ab)
Das Bergmassiv Paganella-Gazza biete äußerst interessante Touren mit einer wirklich großartigen Sicht sowohl auf die Brentagruppe als auch auf die umliegenden Täler, wie Nonstal, Etschtal, Giudicarietal, und Seental. Von
Molveno starten zahlreiche Wege zum San Giovanni-Pass (612 und 644), von dem aus man nach Süden zum Monte Ranzo abbiegen kann, Weg 602
zur Ranzo Alm und von hier nach Nembia nach Nordwesten abbiegend; hier ist die Wegkennzeichnung dürftig. (für den Rückweg besteht die Möglichkeit des Autobusses der während der Saison um 11.48, um 12.51, um 13.40, um 15.16 und um 19.20 Uhr vorbeikommt).
Für diejenigen, die etwas 800 Höhenmeter sparen wollen, besteht die Möglichkeit mit der
Seilbahn von Andalo bis zum Doss Pelà heraufzufahren und hier nach rechts den Weg 606 (Süd Westen) Richtung San Antonio Pass (Bergstation des Sessellifts) zu verfolgen. Hier steigt man wenige Meter ab zur Wegekreuzung und beginnt den Weg 602 hinaufzusteigen: über das Doss Neger, Cima Canfedin und den San Giacomo Pass erreicht
man die Alm Malga Covelo und
schließlich den San Giovanni Pass ( die Straße in Richtung Süden verfolgend kommt man zum Imbiss-Cafe „Bait del Germano“). Vom Giovanni Pass nach Molveno am kürzesten über die Wege 644 und 612 oder über den Weg 643 und weiter über 605. Für die ganze Runde von der Bergstation der Seilbahn bis nach Molveno muss man circa 4-5 Stunden einrechnen. Zwischen
Molveno und Andalo verkehrt stündlich ein Busservice. Für diejenigen die noch mehr laufen wollen sind die beiden
Ortschaften durch einen etwa 4,4 km langen Weg verbunden, der am Bach Rio Lambin entlang läuft. Eine Alternative zum Weg 602 bildet der Weg 610, der auf der
Nordseite etwas tiefer als der 602er verläuft und sich mit dem letzteren in der Nähe des
San Giacomo Passes kreuzt.
Die Liebhaber des Treckings können für jede Art von Schwierigkeit oder Routenauskunft auf die Hilfe der Bergführer Brentagruppe Paganella zurückgreifen guidealpine@esperienzatrentino.it
Fotos und Text von Maurizio Giordani
































